Stadt Ochsenfurt

  
LageOchsenfurt ist mit knapp 11.500 Einwohnern, die  in der Kernstadt und in den acht Stadtteilen Darstadt, Erlach, Goßmannsdorf, Hohestadt, Hopferstadt, Kleinochsenfurt, Tückelhausen und Zeubelried leben, die größte Stadt im Landkreis Würzburg. Das Stadtgebiet umfasst ca. 6.355 ha, und die Seehöhe beträgt 187 m.

Als Mittelzentrum eingestuft ist die Stadt zugleich wirtschaftlicher Mittelpunkt des landwirtschaftlich strukturierten Ochsenfurter Gaus.

Ochsenfurt verfügt mit dem Anschluss Markbreit/Ochsenfurt und Gollhofen über eine sehr gute Anbindung an die A 7 (Fulda-Ulm). Die A 3 (Frankfurt-Nürnberg) mit Anschluss an die A 81 (nach Stuttgart) erreicht man leicht über den Anschluss Randersacker. Nahezu 700 großteils gebührenfreie Parkplätze, max. 2 Gehminuten vom Altstadtkern entfernt, stehen zur Verfügung, darunter auch Busparkplätze am Main.

Zugreisende haben von Ochsenfurt aus IC-Anschlussmöglichkeiten über Würzburg nach Nürnberg, München und Frankfurt. Zu den umliegenden Orten bestehen gute Bahn- und Busverbindungen.

Auch über die Schifffahrtsstraße Rhein-Main-Donau ist Ochsenfurt gut erreichbar und kann einen eigenen Hafen vorweisen.  Die Altstadtfähre Nixe bringt Bürger und Gäste, auch Radtouristen sicher von Ufer zu Ufer.

Die Flughäfen Nürnberg und Frankfurt sind in ca. 60 bzw. 90 Autominuten, der Verkehrslandeplatz Giebelstadt in ca. 10 Minuten zu erreichen.



Geschichte

Nach historischen Aufzeichnungen soll um 740 in Kleinochsenfurt eine Klosterzelle bestanden haben, in der sich die hl. Thekla um 750 aufhielt. Bereits seit dem Mittelalter an einer wichtigen europäischen Pilger- und Handelsstraße gelegen, wird Ochsenfurt im 13. Jahrhundert von  Albert von Stade in seiner Reisebeschreibung auf der Via Romea erwähnt.

Ochsenfurt hat allein durch seine unmittelbare Flusslage am südlichen Maindreieck eine Sonderstellung, aber aufgrund der in früheren Zeiten hier existierenden Furt kam der Stadt eine ganz besondere Schlüsselstellung zu. Durch die spätere Errichtung eines Brückenbauwerks  - erstmals erwähnt im Jahr 1133 - wuchs die Bedeutung Ochsenfurts im Zentrum eines überregionalen, verflochtenen Verkehrsverbundes.

Im Jahr 1291 wird Ochsenfurt in Urkunden als Stadt bezeichnet; ab 1295 übt das Würzburger Domkapitel über ein halbes Jahrhundert die Herrschaft über Ochsenfurt aus. Im Jahr 1672 erhält Ochsenfurt das Marktrecht. Die Eingemeindung der 8 Stadtteile erfolgt in den Jahren 1971 bis 1978.


InfrastrukturUm die  Belange der Bürger kümmern sich die Stadtverwaltung und das Kommunalunternehmen/Stadtwerke Ochsenfurt,  die Außenstelle des Landratsamtes, das Finanzamt, die KFZ-Zulassungsstelle, eine TÜV-Außenstation, ein Notariat, Polizei, Feuerwehr und BRK-Bereitschaft.

Die Industrie ist u. a. mit den Branchen Nahrungs- und Genussmittel,  Maschinen- und Apparatebau, Gesundheits- und Heilmittel vertreten. Zwei ortsansässige Privatbrauereien ergänzen das Spektrum. Die über 100 Einzelhandelsgeschäfte befinden sich zum großen Teil in der Altstadt. Aber auch rund um den historischen Ortskern haben sich mit den Gewerbezentren Marktbreiter Straße, Klingentorpassage und Südtangente  neue Einkaufsbereiche entwickelt.


Die medizinische Versorgung ist gewährleistet durch das Krankenhaus "Mainklinik", mit Rettungshubschrauberstation, MainÄrztehaus, zwei Seniorenheime, Fachärzte, Apotheken, die Sozialstation sowie Tagespflege.

Weitere soziale und gemeinnützige Einrichtungen, mehrere Seniorenvereinigungen sowie Kindergärten, Kinderkrippe, Tagesmutterbörse, Jugendzentrum und ein umfassendes schulisches Angebot mit Grund- und Mittelschule, der staatlichen Realschule und den Staatlichen Beruflichen Schulen Kitzingen/Ochsenfurt bieten ein reichhaltiges, auf viele Zielgruppen ausgerichtetes Bildungs- und Betreuungsangebot.

Den Rahmen für das gesellschaftliche Leben gewährleisten nicht nur die zahlreichen Vereine in Ochsenfurt und den Ortsteilen, unsere Stadtbibliothek und die Volkshochschule, sondern auch ein  breitgefächertes  Kulturangebot, wobei wir mit dem Kultkino Casablanca sicher ein überregionales Aushängeschild vorweisen können.

Auch die Freizeitmöglichkeiten können sich in ihrer Vielfalt sehen lassen: das Freibad auf der Maininsel, ein Fitness-Center mit Sauna, der Skaterplatz, eine Boulebahn  und ein breitgefächertes Sportangebot richten sich an aktive Bürger und Gäste.

Daneben sorgen zahlreiche Großveranstaltungen, wie der Faschingszug, vier Jahrmärkte, das Bratwurstfest mit dem alle 2 Jahre stattfindenden St. Wolfgangsritt, Wolfgangsfest, Linsenspitzerfest, Ochsenfest, Bier- und Weinfeste für Abwechslung.

Ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz mit Anschluss an viele bekannte Routen und Ferienregionen - entlang  des Mains, durch Wälder und über die Hochfläche des Ochsenfurter Gaus sowie ein Hafen für Wasserwanderer und die direkte Lage an verschiedenen Pilgerwegen (z. B. Jakobus- und Marienweg, Via Romea) werben für Ochsenfurt nicht nur als Naherholungsziel, sondern auch als Ort für einen längeren Urlaub. Dabei locken auch Ausflugsziele in die nähere Umgebung: die Kneipp-Erlebniswelt in Hohestadt, der Weinwanderweg sowie  das Trias Museum in Kleinochsenfurt und der oberhalb liegende Quaderkalkbruch - eines von Bayerns schönsten Geotopen. Auch die Klosteranlage und das Kartäusermuseum in Tückelhausen sind einen Abstecher – vielleicht per Fahrrad auf dem Gaubahn-Radweg - wert.


Mit nahezu 400 Betten  in Hotels, bodenständigen Gasthöfen, Privatquartieren, Ferienwohnungen, Kolpinghaus (Selbstversorger) und Heuhotel, 2 Campingplätzen in nächster Umgebung, gemütlichen Biergärten und fränkischen Weinstuben, einer eigenen Weinbergslage, zwei ortsansässigen Brauereien und einer prima fränkischen und internationalen Küche sind wir für unsere Gäste bestens aufgestellt.


Sehenswert

Die historische Altstadt besitzt eine nahezu vollständig erhaltene mittelalterliche Befestigungsanlage mit zahlreichen Stadttoren und Türmen, sowie markante Einzelsehenswürdigkeiten. Das gotische Neue Rathaus mit seiner kunstvollen Figuren- und Monduhr am Lanzentürmchen ist ein beliebtes Fotomotiv, ebenso wie  das Bollwerk mit Taubenturm und Freilichtschmiede, die schmucken fränkischen Fachwerkhäuser oder das Alte Rathaus mit Pranger und Sonnenuhr.

Im Trachtenmuseum im Greisinghaus, übrigens als überregional bedeutend eingestuft, fasziniert die prunkvolle Ochsenfurter Gautracht in all ihren Variationen.

Im Heimatmuseum im Schlössle gewinnt man nicht nur einen Eindruck von der Stadtgeschichte, sondern auch vom Weinbau sowie dem Markt- und Zunftwesen.

Das Domkapitel‘sche Palatium, die Stadtpfarrkirche St. Andreas mit Riemenschneiderfigur und benachbarter Michaelskapelle gehören ebenso wie das Spital mit Kreuzkirche und Ehrenhof  zum Besichtigungsprogramm, vielleicht bei einer Stadtführung in historischem Kostüm oder auch in den Abendstunden.

Kontakt:

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